Neue Steuer gegen Spritschleudern

Ab Mittwoch, dem ersten Juli 2009 gelten die neuen Steuerregeln für PKW, wir berichteten hier. Damit wird neben dem Hubraum auch der CO2-Ausstoß mit in die Berechnung des Steuersatzes einbezogen. Mit dieser Maßnahme will die Bundesregierung einen Anreiz zum Erwerb schadstoffärmerer Fahrzeuge schaffen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Betroffen sind alle Personenkraftwagen, aber auch einige Pickups, Trucks und Quads, die ab dem 1. Juli 2009 erstmals zugelassen werden. Dabei kommen kleine Benziner mit geringem Verbrauch am Neue Steuer gegen Spritschleudern weiterlesen

Autofahren wichtiger als Umweltschutz

Der Umweltschutz ist für viele Deutschen ein wichtiges Thema und wird im Alltag aktiv durch ressourcenschonendes Verhalten betrieben. Beim Auto hört für Viele der Spaß allerdings auf, das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau.

Nur vier von zehn Befragten (39,3 Prozent) verzichten gelegentlich aufs Auto und bewältigen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Nicht einmal jeder Fünfte (18,6 Prozent) lässt sein Auto zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel stehen. Und auch bei Tempolimits verzichtet nur Autofahren wichtiger als Umweltschutz weiterlesen

Sparsamere Autos per Gesetz

Der amerikanische Präsident Obama zwingt Autohersteller zum Bau sparsamer Autos. Ab 2012 sollen in den USA neue Obergrenzen für den Benzinverbrauch gelten. Dadurch würde der Autopreis um etwa 600 Dollar pro Fahrzeug steigen. Vertreter der Autoindustrie und von Umweltverbänden begrüßten die Initiative.

Spätestens 2016 sollen die Autos eines Herstellers im Durchschnitt nur noch 6,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Dadurch würde der Schadstoffausstoß so stark sinken, als seien Sparsamere Autos per Gesetz weiterlesen

Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften noch attraktiver zu machen, planen die Verkehrsexperten der Bundestagsparteien die Nutzung von Extra-Fahrspuren für PKWs mit mehr als einem Insassen. So könnten diese die in vielen Innenstädten vorhandenen Sonderspuren für Busse und Taxen nutzen.

Neben den positiven Umwelteffekten könnte so auch das allgemeine Verkehrsaufkommen gesenkt werden. Derzeit fahren 60 Prozent der Berufspendler täglich mit dem Auto zur Arbeit und das meistens allein. Insgesamt nutzen 19,5 Millionen Menschen täglichen den PKW auf Ihrem Berufsweg, nur 1,3 Millionen davon sind Beifahrer. Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften weiterlesen

Erste Elektroautos auf Berlins Straßen

Die Vattenfall Europe AG und die BMW Group haben erfolgreich das gemeinsame Projekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ gestartet. Im Mittelpunkt des Projekts steht umweltverträglicher Fahrspaß mit Elektroautos. Am vergangenen Mittwoch fanden die ersten Testfahrten mit den elektrischen MINI E auf den Straßen der Bundeshauptstadt statt.

Zu diesem Zweck wurde auch die erste Stromladesäule in Berlin-Treptow in Betrieb genommen. Weitere Ladesäulen werden schnell folgen, so dass eine Infrastruktur für die Nutzer der Elektroautos gewährleistet wird. Der verwendete Strom stammt aus erneuerbaren Energien. Erste Elektroautos auf Berlins Straßen weiterlesen

Fahrgemeinschaften in Dubai werden geblockt

Was in Deutschland schon lange eine beliebte Alternative zu Bus und Bahn ist, wird in Dubai bürokratisch verhindert. So blockieren Dubais Behörden und die mächtige Taxi-Lobby die Bildung von Fahrgemeinschaften, obwohl diese den dichten Verkehr entlasten und eine Verringerung der Luftverschmutzung ermöglichen würden. Um überhaupt erst eine Fahrgemeinschaft gründen zu dürfen, ist ein Antrag bei der Straßenbehörde Dubais, der Dubai Roads and Transport Authority (RTA), notwendig.
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Mitfahrzentrale.de kooperiert mit Microsoft Deutschland

Die Internetplattform zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften, Mitfahrzentrale.de, stellt Microsoft ab sofort eine eigene Mitfahrzentrale zur Verfügung. Beide Partner bieten den Mitgliedern der Microsoft Developer Network (MSDN) Community einen umweltfreundlichen und kostengünstigen Mobilitätsservice für die Anreise zur CeBIT in Hannover an.

Die für Microsoft eingerichteten „MSDN CeBIT '09 Mitfahrzentrale“ bietet Software Entwicklern eine Vielzahl von Fahrtmöglichkeiten in die Messestadt Hannover. Diejenigen, die mit ihrem eigenen Fahrzeug zur Messe fahren, können ihre freien Plätze im Auto auf der Plattform inserieren.

Auch für die Ressourcen-Plattform von Microsoft (TechNet) stellt Mitfahrzentrale.de eine eigene Mitfahrbörse zur Verfügung.

Mit dieser Zusammenarbeit gehen Microsoft und Mitfahrzentrale.de neue Wege und leisten einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Steuerbefreiung für Neuwagen

Um die kriselnde Autobranche zu unterstützen, plant die Bundesregierung ab 2009 eine Steuerbefreiung von bis zu zwei Jahren für Neuwagen, die die Schadstoffnormen Euro-4, Euro-5 und Euro-6 erfüllen. Damit reagiert man auf die Kritik vom 14. Oktober, als Automobilverbandchef Matthias Wissmann Investitionsanreize forderte, um die verunsicherten Verbraucher zum Neukauf zu bewegen.

Geplant ist eine Steuerbefreiung von zwei Jahren für die Schadstoffklassen Euro-5 und Euro-6, sowie ein freies Jahr für Fahrzeuge der Abgasnorm Euro-4. Somit fallen alle Neuwagen unter diese Regelung. Die Steuerausfälle würden 2009 etwa zwei Milliarden betragen.

Mit diesen Plänen will die Bundesregierung zum Einen die Konjunktur ankurbeln, zum Anderen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Jedoch erntet sie dafür scharfe Kritik von den Umweltverbänden, da die Steuerbefreiung unabhängig zum Spritverbrauch und der Klimaschädlichkeit gewährt werden soll.

Um die Umwelt nachhaltig zu schützen und den CO2-Ausstoß zu senken empfiehlt sich die Bildung von Fahrgemeinschaften. Eine passende Mitfahrgelegenheit finden Sie auf den Portalen MitfahrZentrale.de und Pendlernetz.de. Teilen Sie sich ein Fahrzeug und sparen Sie zusätzlich gemeinsam Kraftstoffkosten.

Heiligtum oder Transportmittel – Der PKW im Wandel der Zeit

OpelDen älteren unter uns ist es noch in guter Erinnerung. Jeden Samstag Nachmittag in den 1960er und 1970er Jahren verschwand der Vater in der häuslichen Einfahrt und widmete sich der intensiven Pflege seines liebsten Spielzeugs, dem Auto.

Ob VW-Käfer, Ford Taunus 17M oder Opel Admiral, das Auto war so etwas wie ein Heiligtum und verdiente deswegen auch bei der Pflege eine besondere Aufmerksamkeit. Die Autowäsche war nicht einfach nur eine Autowäsche, das war schon wie ein Ritual, das nach bestimmten Regeln und einer korrekten Reihenfolge ablaufen musste. Zuerst Dach, Motorhaube, Kofferraumhaube einseifen, waschen, abspülen und dann abledern. Anschließend die Seiten und die Stoßstangen. Dann die Räder und Felgen mit einem kleinen Schwamm. Anschließend alle Fenster von innen und außen putzen. Alle Chromteile mit Politur einschmieren und dann kräftig reiben. Schließlich alle Fußmatten raus und saugen. Selbst Ehemänner, die nicht auf die Idee kamen, auch nur einen Schlag im Haushalt zu tun, wurden hier oftmals zu fanatischen Putzteufeln. Steinschlag im Lack, vielleicht noch mit einer kleinen Delle, das war die Katastrophe schlechthin.

Dieses Heiligtum mit anderen außer den nächsten Angehörigen zu teilen, kam kaum jemandem in den Sinn. Man musste schließlich allen zeigen, man war Autobesitzer. In Bus und Bahn saßen die armen Menschen, die sich eben kein eigenes Auto leisten konnten. Eine Fahrgemeinschaft bilden, das war etwas für Tramper, die meist misstrauisch beäugt mit Pappschildern vor der Brust an Autobahnauffahrten oder Raststätten herumlungerten, um günstig ans Ziel zu kommen.

Nichts scheint sich seit dem geändert zu haben, denn immer noch sichtet man vor allem im täglichen Berufsverkehr kaum einen PKW mit mehr als einem Insassen. Natürlich gibt es auch heute noch Menschen, die ihr Auto mit niemandem teilen wollen, aber die Zeiten haben sich dennoch geändert. Vor allem seit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Räumen sein Angebot reduziert hat, sind viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit auf das Transportmittel Auto angewiesen. Dabei sind den meisten dieser Menschen die täglichen Staus, die schädlichen Emissionen und die steigenden Kosten ein Dorn im Auge. Viele würden heute gern eine Fahrgemeinschaft gründen, ihre Mobilitätskosten zumindest halbieren und ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Leider, so bedauern immer noch viele, fänden sie keinen Partner für eine Fahrgemeinschaft. Dabei geht es heute so einfach über das Internet, das inzwischen über 70 Prozent der Deutschen regelmäßig nutzen. Auf der Internetplattform www.pendlernetz.de werden alle Fahrtangebote und Mitfahrwünsche fahrgemeinschaftswilliger Personen übersichtlich aufgelistet gegenübergestellt. Ob Fahrer oder Beifahrer, ob einmal oder regelmäßig, ob Raucher oder Nichtraucher, das System zeigt alles automatisch an. Nur inserieren sollte man schon selber, denn nur der Inserent kann vom Interessenten gefunden werden. Danach kontaktieren die Betreffenden einander einfach über Email oder Telefon und schon kann die gewünschte Fahrgemeinschaft fertig sein. Voraussetzung natürlich: Man verständigt sich über Umwege, Geschwindigkeit und Musik und der Fahrer behandelt sein Auto wie ein Transportmittel und nicht wie ein Heiligtum.

Bild: © Jens Schöninger/ PIXELIO

So reisen Sie umweltbewusst – Der CO2-Vergleich

Umweltschonend ReisenDie Herbstferien stehen vor der Tür oder haben bereits begonnen. Für alle, die eine Reise oder einen Urlaub gebucht haben, hat das Internet-Reiseportal smavel.com getestet, mit welchem Verkehrsmittel Sie am umweltschonendsten unterwegs sind. Im Test wurde zwischen der Bahn, dem Auto und dem Flugzeug unterschieden. Außerdem wurde beispielhaft eine Single- und eine Familienreise betrachtet.

Unangefochten auf Platz 1 in beiden Kategorien ist die Bahn mit dem niedrigsten CO2-Wert. Allerdings ist das Reisen mit der Bahn die teuerste Alternative, die damit schon vor dem eigentlichen Urlaubsbeginn ein tiefes Loch in der Urlaubskasse hinterlässt.

Überraschenderweise schneidet aber das Flugzeug bei Single-Reisen besser ab als das Auto. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Umweltverträglichkeit in erster Linie davon abhängt, wie viele Reisende zusammen in den Urlaub fahren. Betrachtet man die Strecke von Köln nach München, so hat bei einer Single-Reise die Bahn einen CO2-Ausstaß von 25 kg, das Flugzeug liegt bei 60 kg und das Auto ist mit 125 kg das umweltschädlichste Verkehrsmittel.

Anders sieht die Situation aber aus, wenn statt einer Person vier Reisende im Auto sitzen. Zwar ist auch hier die Bahnfahrt mit 100 kg CO2-Ausstoß am umweltfreundlichsten, allerdings landet das Auto mit 125 kg knapp dahinter auf Platz 2, während das Flugzeug mit 240 kg weit abgeschlagen auf Platz 3 liegt. Und dieser Trend wird mit zunehmender Streckenlänge noch verstärkt. Bei einer Fahrt von Köln nach Barcelona beträgt der CO2-Ausstoß des Autos nur noch weniger als ein Drittel von dem des Flugzeugs.

Dieses Testergebnis verdeutlicht noch einmal den enormen Vorteil von Fahrgemeinschaften. Je mehr Personen in einem Fahrzeug mitfahren, desto höher ist die CO2-Ersparnis und demnach desto stärker wird auch die Umwelt geschont. Besuchen Sie doch einmal die Internetplattform Mitfahrzentrale.de, um nach geeigneten Fahrtinseraten für Ihre Wunschstrecke Ausschau zu halten. Auf www.pendlernetz.de finden Sie Mitfahrangebote für den täglichen Berufsverkehr. Helfen auch Sie mit, die Umwelt zu schonen und reduzieren Sie Ihren CO2-Ausstoß.