Autofahren wichtiger als Umweltschutz

Der Umweltschutz ist für viele Deutschen ein wichtiges Thema und wird im Alltag aktiv durch ressourcenschonendes Verhalten betrieben. Beim Auto hört für Viele der Spaß allerdings auf, das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau.

Nur vier von zehn Befragten (39,3 Prozent) verzichten gelegentlich aufs Auto und bewältigen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Nicht einmal jeder Fünfte (18,6 Prozent) lässt sein Auto zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel stehen. Und auch bei Tempolimits verzichtet nur jeder vierte (25,2 Prozent) aus Umweltschutzgründen auf schnelles Fahren.

Zusätzlich lehnen fast alle Befragten Autos mit Alternativantrieb ab. Lediglich knapp einer von fünfzig (1,8 Prozent) gab an, Besitzer eines solchen Gefährts zu sein. Insgesamt nahmen 2069 Personen ab 14 Jahren an der Umfrage teil.

Umweltschutz und Autofahren geht aber auch Hand in Hand. Zum Beispiel helfen Fahrgemeinschaften bei der Entlastung der Umwelt, da dadurch weniger Fahrzeuge unterwegs sind. Europaweite Angebote für Mitfahrgelegenheiten finden Sie auf dem Internetportal Mitfahrzentrale.de. Speziell auf den Berufsverkehr hat sich das Pendlernetz spezialisiert.