Mit Fahrgemeinschaften die ICE-Krise umgehen

©dixiland/ PIXELIO

Aufgrund von Wartungsarbeiten an den ICE-Zügen wird es auch dieses Wochenende wieder zu Komplikationen im ICE-Verkehr kommen. Folgende vier Strecken sind betroffen:

• Linie Hamburg – München
• Linie Wiesbaden – Dresden
• Linie Stuttgart – Zürich
• Linie Dortmund – Wien

Ein wenig pessimistisch wirkt aber die Empfehlung der Deutschen Bahn, aufgrund des starken Fahrgastaufkommens an Sonntagen allen Fahrgästen vorzugsweise auf frühere Fernverkehrszüge auszuweichen und Verbindungen am Nachmittag oder frühen Abend zu meiden.

Wie lange es diese Ausnahmesituation am Wochenende noch gibt, ist nicht einzuschätzen. Der Deutsche Bahn Vorstand Hartmut Mehdorn lies aber verlauten, dass die Wartungsarbeiten höchstwahrscheinlich noch bis Ende Dezember stattfinden werden. Das hätte natürlich Auswirkung auf den Weihnachtsverkehr. Also lieber frühzeitig auf eine andere Reisemöglichkeit umsatteln, als den Heiligabend mit dem Bahnhofspersonal zu verbringen.

Die Bildung von Fahrgemeinschaften, unter www.mitfahrzentrale.de, ist eine stressfreie und günstige Alternative. Anstatt an einem Wochenende sich mit schlecht gelaunten Mitreisenden um Sitzplätze im Ersatzverkehr zu streiten, kann man mit interessanten Menschen günstig und entspannt an sein Ziel kommen.

© Bild dixiland/ PIXELIO

Immer mehr Umweltzonen in Deutschland

FeinstaubplaketteZum 01. Oktober 2008 sind zu den bis dahin 13 deutschen Städten mit Umweltzonen 11 weitere hinzugekommen. Dort heißt es von nun an: Einfahrt nur mit Plakette.

Grund für die Umweltzonen ist die im März 2007 in Kraft getretene Verkehrsordnung, die festlegt, dass spezielle Zonen nur mit geringer Mikropartikelemission gefahren werden dürfen. Daher werden Fahrzeuge mit entsprechenden Umweltplaketten in die Kategorien „rot“ (Schadsoffgruppe 2), „gelb“ (Schadsoffgruppe 3), „grün“ (Schadsoffgruppe 4) und „Keine“ (Schadsoffgruppe 1) eingeordnet. Je geringer die Feinstaubemission, desto besser die Schadstoffgruppe.

In diesen Städten gibt es seit dem 01. Oktober Umweltzonen: Frankfurt, München, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Recklinghausen. Am 01. Januar 2009 kommt Nürnberg hinzu.

Die Umweltzonen-Regelung gilt für alle Fahrzeuge aus dem In- und Ausland, die Plakette kostet etwa 5 bis 10 Euro. Wer ohne Plakette erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Wieder Hoffnung für Berufspendler

Nach einer mündlichen Verhandlung über die Pendlerpauschale vor dem Bundesverfassungsgericht dürfen Berufspendler wieder darauf hoffen, dass auch die ersten 20 km des Arbeitsweges wieder absetzbar sind. Die Karlsruher Richter zweifelten die bisherige Regelung an. Die endgültige Entscheidung wird vermutlich noch in diesem Jahr gefällt.

Quelle: ADACmotorwelt 10/2008

Vom Sieger zum Verlierer – Fahrer von Dieselfahrzeugen sehen sich immer stärker im Nachteil.

Waren das noch Zeiten. Als sich der normale Fahrer eines Benziners bereits mit Katalysatoren und Abgasnormen herumschlagen musste, waren die Fahrer von Dieselfahrzeugen scheinbar auf der sicheren Seite. Höhere Anschaffungskosten und höhere Steuern , ja, aber ein deutlich geringerer Preis für den Kraftstoff setzte vor allem die beruflichen Vielfahrer unter uns klar in Vorteil.

Alles längst vorbei. Die Anschaffungskosten und vor allem die Steuern sind immer noch höher, die Preise für Normalbenzin und Diesel jedoch inzwischen gleich. Wer kann denn noch mit Normalbenzin fahren, mag sich mancher fragen. Und so gerechnet ist dann immer noch ein Vorteil für den Dieselfahrer gegenüber dem „Superfahrer“, wenn auch auf sehr hohem Kostenniveau.

Es gibt aber einen weiteren Haken für die Fahrer von Dieselfahrzeugen: Das geschärfte Umweltbewusstsein. Ein Dieselfahrzeug hat gegenüber einem Benzinfahrzeug ökologische Vor- und Nachteile: Dem meist sparsameren Kraftstoffverbrauch und einem dadurch reduzierten klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoß stehen höhere Emissionen an Stickstoffoxiden und der zusätzliche Ausstoß an Partikeln gegenüber. Diese Emissionscharakteristik ist bedingt durch das Motorkonzept. Dieselfahrzeuge tragen deshalb mehr zur Feinstaubbelastung bei.

Gerade diese Feinstaubbelastung macht aber seit einigen Jahren den Städten in Deutschland zu schaffen. Die Politiker der EU haben ihnen in dieser Hinsicht klare Grenzwerte auferlegt. Werden diese überschritten, kann es zu empfindlichen Geldbußen kommen. Immer häufiger finden sich daher an den Stadtgrenzen Hinweise für Fahrer von Dieselfahrzeugen, wer überhaupt noch in die Stadt darf.

Fast jeder Fahrer eines Dieselfahrzeugs trägt inzwischen seine Umweltplakette. Aber was tut ein Berufspendler, wenn er eines Morgens nicht mehr in seine Stadt zur Arbeit fahren darf? Natürlich kann er sein Dieselfahrzeug für teures Geld mit einem Feinstaubfilter nachrüsten oder gleich ein neues Auto kaufen. Wer Geld hat mag es ausgeben. Für Berufspendler gibt es jedoch noch eine andere, weit kostengünstigere Alternative – die Bildung von Fahrgemeinschaften. Auch spontane Fahrgemeinschaften lassen sich inzwischen im Internet z..B. über www.pendlernetz.de leicht vermitteln. Neben genauen Fahrstrecken und genauen Fahrzeiten werden auch Angebote des ÖPNV abgebildet. Kontakt über SMS ist ebenfalls möglich. Aber dies ist nur der Anfang. In zehn Jahren werden wir immer noch mobil sein, aber auf einem ganz anderen technischen Niveau. Internetportale wie das Pendlernetz werden dabei Vorreiter sein.

Heiligtum oder Transportmittel – Der PKW im Wandel der Zeit

OpelDen älteren unter uns ist es noch in guter Erinnerung. Jeden Samstag Nachmittag in den 1960er und 1970er Jahren verschwand der Vater in der häuslichen Einfahrt und widmete sich der intensiven Pflege seines liebsten Spielzeugs, dem Auto.

Ob VW-Käfer, Ford Taunus 17M oder Opel Admiral, das Auto war so etwas wie ein Heiligtum und verdiente deswegen auch bei der Pflege eine besondere Aufmerksamkeit. Die Autowäsche war nicht einfach nur eine Autowäsche, das war schon wie ein Ritual, das nach bestimmten Regeln und einer korrekten Reihenfolge ablaufen musste. Zuerst Dach, Motorhaube, Kofferraumhaube einseifen, waschen, abspülen und dann abledern. Anschließend die Seiten und die Stoßstangen. Dann die Räder und Felgen mit einem kleinen Schwamm. Anschließend alle Fenster von innen und außen putzen. Alle Chromteile mit Politur einschmieren und dann kräftig reiben. Schließlich alle Fußmatten raus und saugen. Selbst Ehemänner, die nicht auf die Idee kamen, auch nur einen Schlag im Haushalt zu tun, wurden hier oftmals zu fanatischen Putzteufeln. Steinschlag im Lack, vielleicht noch mit einer kleinen Delle, das war die Katastrophe schlechthin.

Dieses Heiligtum mit anderen außer den nächsten Angehörigen zu teilen, kam kaum jemandem in den Sinn. Man musste schließlich allen zeigen, man war Autobesitzer. In Bus und Bahn saßen die armen Menschen, die sich eben kein eigenes Auto leisten konnten. Eine Fahrgemeinschaft bilden, das war etwas für Tramper, die meist misstrauisch beäugt mit Pappschildern vor der Brust an Autobahnauffahrten oder Raststätten herumlungerten, um günstig ans Ziel zu kommen.

Nichts scheint sich seit dem geändert zu haben, denn immer noch sichtet man vor allem im täglichen Berufsverkehr kaum einen PKW mit mehr als einem Insassen. Natürlich gibt es auch heute noch Menschen, die ihr Auto mit niemandem teilen wollen, aber die Zeiten haben sich dennoch geändert. Vor allem seit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Räumen sein Angebot reduziert hat, sind viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit auf das Transportmittel Auto angewiesen. Dabei sind den meisten dieser Menschen die täglichen Staus, die schädlichen Emissionen und die steigenden Kosten ein Dorn im Auge. Viele würden heute gern eine Fahrgemeinschaft gründen, ihre Mobilitätskosten zumindest halbieren und ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Leider, so bedauern immer noch viele, fänden sie keinen Partner für eine Fahrgemeinschaft. Dabei geht es heute so einfach über das Internet, das inzwischen über 70 Prozent der Deutschen regelmäßig nutzen. Auf der Internetplattform www.pendlernetz.de werden alle Fahrtangebote und Mitfahrwünsche fahrgemeinschaftswilliger Personen übersichtlich aufgelistet gegenübergestellt. Ob Fahrer oder Beifahrer, ob einmal oder regelmäßig, ob Raucher oder Nichtraucher, das System zeigt alles automatisch an. Nur inserieren sollte man schon selber, denn nur der Inserent kann vom Interessenten gefunden werden. Danach kontaktieren die Betreffenden einander einfach über Email oder Telefon und schon kann die gewünschte Fahrgemeinschaft fertig sein. Voraussetzung natürlich: Man verständigt sich über Umwege, Geschwindigkeit und Musik und der Fahrer behandelt sein Auto wie ein Transportmittel und nicht wie ein Heiligtum.

Bild: © Jens Schöninger/ PIXELIO

Große Mitfahrzentrale.de Nutzerumfrage 2008 – Nintendo Wii gewinnen

Nutzerumfrage 2008Ihre Meinung ist uns wichtig! Wie bereits in den vergangenen Jahren führen wir auch dieses Jahr wieder eine Befragung durch, um unsere Nutzer besser kennen zu lernen und den Service an ihre Interessen anzupassen.

Teilen Sie uns Ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge mit. Welche Funktionen finden Sie gut und welche können wir für Sie optimieren? Helfen Sie jetzt mit, Mitfahrzentrale.de noch benutzerfreundlicher zu machen und den Funktionsumfang weiter zu vergrößern.

Als Dankeschön verlosen wir in diesem Jahr unter allen Teilnehmern eine Nintendo Wii Konsole (Wii Sports Bundle white) und neun Mitfahrzentrale.de T-Shirts inkl. 6 Monate Premium-Mitgliedschaft.

Auf Ihre Änderungswünsche im letzten Jahr haben wir bereits reagiert. So wurden unsere Angebotsinserate um gewerbliche Anbieter erweitert, bei denen Sie auch verbindlich Ihre Fahrtstrecke buchen können. Außerdem wurde die Suchfunktion verbessert und der Leistungsumfang der Premium-Mitgliedschaft erweitert.

Hier geht es zur Umfrage!

So reisen Sie umweltbewusst – Der CO2-Vergleich

Umweltschonend ReisenDie Herbstferien stehen vor der Tür oder haben bereits begonnen. Für alle, die eine Reise oder einen Urlaub gebucht haben, hat das Internet-Reiseportal smavel.com getestet, mit welchem Verkehrsmittel Sie am umweltschonendsten unterwegs sind. Im Test wurde zwischen der Bahn, dem Auto und dem Flugzeug unterschieden. Außerdem wurde beispielhaft eine Single- und eine Familienreise betrachtet.

Unangefochten auf Platz 1 in beiden Kategorien ist die Bahn mit dem niedrigsten CO2-Wert. Allerdings ist das Reisen mit der Bahn die teuerste Alternative, die damit schon vor dem eigentlichen Urlaubsbeginn ein tiefes Loch in der Urlaubskasse hinterlässt.

Überraschenderweise schneidet aber das Flugzeug bei Single-Reisen besser ab als das Auto. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Umweltverträglichkeit in erster Linie davon abhängt, wie viele Reisende zusammen in den Urlaub fahren. Betrachtet man die Strecke von Köln nach München, so hat bei einer Single-Reise die Bahn einen CO2-Ausstaß von 25 kg, das Flugzeug liegt bei 60 kg und das Auto ist mit 125 kg das umweltschädlichste Verkehrsmittel.

Anders sieht die Situation aber aus, wenn statt einer Person vier Reisende im Auto sitzen. Zwar ist auch hier die Bahnfahrt mit 100 kg CO2-Ausstoß am umweltfreundlichsten, allerdings landet das Auto mit 125 kg knapp dahinter auf Platz 2, während das Flugzeug mit 240 kg weit abgeschlagen auf Platz 3 liegt. Und dieser Trend wird mit zunehmender Streckenlänge noch verstärkt. Bei einer Fahrt von Köln nach Barcelona beträgt der CO2-Ausstoß des Autos nur noch weniger als ein Drittel von dem des Flugzeugs.

Dieses Testergebnis verdeutlicht noch einmal den enormen Vorteil von Fahrgemeinschaften. Je mehr Personen in einem Fahrzeug mitfahren, desto höher ist die CO2-Ersparnis und demnach desto stärker wird auch die Umwelt geschont. Besuchen Sie doch einmal die Internetplattform Mitfahrzentrale.de, um nach geeigneten Fahrtinseraten für Ihre Wunschstrecke Ausschau zu halten. Auf www.pendlernetz.de finden Sie Mitfahrangebote für den täglichen Berufsverkehr. Helfen auch Sie mit, die Umwelt zu schonen und reduzieren Sie Ihren CO2-Ausstoß.