Viel Verkehr zum Auftakt der Sommerferien

Am kommenden Wochenende starten in fünf Bundesländern die Sommerferien (Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen). Damit müssen sich Autofahrer auf dichten Verkehr auf den deutschen Autobahnen einstellen. Vor allem am Freitagnachmittag und Samstag werden volle Straßen und Staus erwartet.

Neben den beliebten deutschen Reiserouten sind nach Angaben des ADAC auch wichtige Urlaubsstrecken in Viel Verkehr zum Auftakt der Sommerferien weiterlesen

Studie: Immer mehr Bus- und Bahnfahrer

Im Jahr 2008 konnte die Zahl der Bus- und Bahnfahrer um 0,9 Prozent gesteigert werden. Im Nahverkehr durfte sich die Bahn sogar über einen Zuwachs von 4,7 Prozent freuen. Insgesamt nutzten die Fahrgäste 10,5 Milliarden Mal die beiden Verkehrsmittel im Linienbetrieb. Das entsprach laut statistischem Bundesamt durchschnittlich fast 29 Millionen Fahrten am Tag.

Im Nahverkehr verzeichnete man im vergangenen Jahr insgesamt 10,4 Milliarden Fahrgäste (+0.9 Prozent). Dabei schnitt die Bahn mit einem Plus von 4,7 Prozent besonders gut ab, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen durften sich ebenfalls über einen leichten Anstieg freuen, nur Busse mussten bei den Fahrgastzahlen ein Minus von Studie: Immer mehr Bus- und Bahnfahrer weiterlesen

Flensburger Punkte verfallen bald später aber schneller

Verkehrsexperten von CDU und CSU schlagen eine Änderung des Punktesystems vor, die vorsieht, dass die Punkte in Flensburg bei leichteren Vergehen nach drei Jahren generell gelöscht werden. Davon betroffen wären bspw. Verstöße gegen das Handy-Verbot, für Tempo-Überschreitungen oder Rotlicht-Vergehen. Auch soll die Löschung unabhängig davon erfolgen, ob in der Zwischenzeit neue Verstöße hinzugekommen sind oder nicht.

Derzeit gibt es zwar bei Ordnungswidrigkeiten eine Verfallsfrist von nur zwei Jahren, allerdings verlängert sich diese um jeweils weitere zwei Jahre, wenn ein Verkehrsteilnehmer innerhalb der ursprünglichen Verfallsfrist neue Punkte kassiert. So können alte Verkehrsverstöße bis zu Flensburger Punkte verfallen bald später aber schneller weiterlesen

Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr 2009

„Wir bauen für Sie und schaffen Arbeit!“ – unter diesem Motto legte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute in Berlin den ersten Teil des Arbeitsplatzprogramms Bauen und Verkehr vor. Für 2009 plant der Bund Ausgaben von 11,2 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und Wasserwege. In 44 neue Bauprojekte für Bundesfernstraßen werden in den nächsten beiden Jahren 456,3 Millionen Euro investiert.

Der Löwenanteil der Gelder für den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur ist steuerfinanziert.

Smarte Mobilitätslösungen wie die Vermittlung von Fahrgemeinschaften im Internet finden leider keine Berücksichtigung im neuen Programm des Ministeriums. Doch genau solche Mobilitätsalternativen sorgen nachweislich für eine spürbare Entlastung des Berufsverkehrs. Teuere Baumaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur, wie in dem Programm geplant, könnten dadurch ebenfalls stark reduziert werden.

Wie gut intelligente Vermittlungssysteme zur Bildung von Fahrgemeinschaften funktionieren, beweisen die Internetplattform zur Bildung von Fahrgemeinschaften für Berufspendler www.pendlernetz.de sowie das überregionale Portal www.mitfahrzentrale.de. Beide Portale verzeichneten in diesem Jahr einen Anstieg der Nutzungszahlen von über 30% im Vergleich zum Vorjahr.

Einen Überblick über die geplanten Baumaßnahmen des Bundesverkehrsministerium 2009 erhalten Sie hier.

Unwetterwarnungen: Bahnverspätungen in Nah- und Fernverkehr geschickt umgehen

In vielen Teilen Deutschlands rief der deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen aus, Behinderungen im Bahnverkehr nehmen drastisch zu. Eine schnelle und unkomplizierte Abhilfe für Berufspendler und Fernreisende im Schienenverkehr bietet Mitfahrzentrale.de mit ihrem Service über das Internet.

Insbesondere für das Wochenende bietet sich der Umstieg auf das Auto an: Verspätungen von bis zu 80 Minuten sowie Zugausfälle prägten bereits am Freitag auf vielen Bahnstrecken das Bild. Mit weiteren Behinderungen auf der Schiene ist in den nächsten Tagen zu rechnen. Während des Orkans Kyrill 2007 kam der Bahnverkehr komplett zum Erliegen, Online-Mitfahrzentralen boten damals eine schnelle und sichere Alternative im Verkehrschaos an und verzeichneten einen Riesenansturm von Reisenden.

Auf der Seite www.mitfahrzentrale.de kann jeder eine Mitfahrgelegenheit finden, um ohne Umwege zum gewünschten Ziel zu kommen. In der Suchmaske wird die gewünschte Fahrstrecke ausgewählt,  das System zeigt die aktuellen Inserate für diese Strecke an. Diese Lösung bietet die Möglichkeit, in Handumdrehen individuelle Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Eine dauerhafte und kostensparende Hilfe im Berufsverkehr bietet auch das bundesweite Pendlernetz (www.pendlernetz.de).

Quelle: Pixelio.de/Bolliger Hanspeter

Heiligtum oder Transportmittel – Der PKW im Wandel der Zeit

OpelDen älteren unter uns ist es noch in guter Erinnerung. Jeden Samstag Nachmittag in den 1960er und 1970er Jahren verschwand der Vater in der häuslichen Einfahrt und widmete sich der intensiven Pflege seines liebsten Spielzeugs, dem Auto.

Ob VW-Käfer, Ford Taunus 17M oder Opel Admiral, das Auto war so etwas wie ein Heiligtum und verdiente deswegen auch bei der Pflege eine besondere Aufmerksamkeit. Die Autowäsche war nicht einfach nur eine Autowäsche, das war schon wie ein Ritual, das nach bestimmten Regeln und einer korrekten Reihenfolge ablaufen musste. Zuerst Dach, Motorhaube, Kofferraumhaube einseifen, waschen, abspülen und dann abledern. Anschließend die Seiten und die Stoßstangen. Dann die Räder und Felgen mit einem kleinen Schwamm. Anschließend alle Fenster von innen und außen putzen. Alle Chromteile mit Politur einschmieren und dann kräftig reiben. Schließlich alle Fußmatten raus und saugen. Selbst Ehemänner, die nicht auf die Idee kamen, auch nur einen Schlag im Haushalt zu tun, wurden hier oftmals zu fanatischen Putzteufeln. Steinschlag im Lack, vielleicht noch mit einer kleinen Delle, das war die Katastrophe schlechthin.

Dieses Heiligtum mit anderen außer den nächsten Angehörigen zu teilen, kam kaum jemandem in den Sinn. Man musste schließlich allen zeigen, man war Autobesitzer. In Bus und Bahn saßen die armen Menschen, die sich eben kein eigenes Auto leisten konnten. Eine Fahrgemeinschaft bilden, das war etwas für Tramper, die meist misstrauisch beäugt mit Pappschildern vor der Brust an Autobahnauffahrten oder Raststätten herumlungerten, um günstig ans Ziel zu kommen.

Nichts scheint sich seit dem geändert zu haben, denn immer noch sichtet man vor allem im täglichen Berufsverkehr kaum einen PKW mit mehr als einem Insassen. Natürlich gibt es auch heute noch Menschen, die ihr Auto mit niemandem teilen wollen, aber die Zeiten haben sich dennoch geändert. Vor allem seit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Räumen sein Angebot reduziert hat, sind viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit auf das Transportmittel Auto angewiesen. Dabei sind den meisten dieser Menschen die täglichen Staus, die schädlichen Emissionen und die steigenden Kosten ein Dorn im Auge. Viele würden heute gern eine Fahrgemeinschaft gründen, ihre Mobilitätskosten zumindest halbieren und ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Leider, so bedauern immer noch viele, fänden sie keinen Partner für eine Fahrgemeinschaft. Dabei geht es heute so einfach über das Internet, das inzwischen über 70 Prozent der Deutschen regelmäßig nutzen. Auf der Internetplattform www.pendlernetz.de werden alle Fahrtangebote und Mitfahrwünsche fahrgemeinschaftswilliger Personen übersichtlich aufgelistet gegenübergestellt. Ob Fahrer oder Beifahrer, ob einmal oder regelmäßig, ob Raucher oder Nichtraucher, das System zeigt alles automatisch an. Nur inserieren sollte man schon selber, denn nur der Inserent kann vom Interessenten gefunden werden. Danach kontaktieren die Betreffenden einander einfach über Email oder Telefon und schon kann die gewünschte Fahrgemeinschaft fertig sein. Voraussetzung natürlich: Man verständigt sich über Umwege, Geschwindigkeit und Musik und der Fahrer behandelt sein Auto wie ein Transportmittel und nicht wie ein Heiligtum.

Bild: © Jens Schöninger/ PIXELIO

Strengere Fahrverbote in Peking – Fahrgemeinschaften können Abhilfe schaffen

Mit der Carpooling-MOVECO-Software kann in jedem Land eine professionelle Online-Mitfahrzentrale eingerichtet werden. Eine chinesische Version der Software mit den größten Städten steht zur Ansicht bereit. Partner können ab sofort die Nutzungslizenz für den Betrieb erhalten.

Seit Juli darf in Peking nur die Hälfte aller Fahrzeuge fahren. Dadurch versucht die chinesische Regierung die hohe Luftverschmutzung in der Olympia Stadt zu reduzieren. Fahrverbote können allerdings bei mehr als 3 Millionen Fahrzeugen in der chinesischen Hauptstadt keine langfristige Lösung des Smog-Problems sein. Durch intelligentes Verkehrsmanagement können die negativen Auswirkungen des rasant wachsenden Individualverkehrs gemindert werden. Die Bildung von Fahrgemeinschaften ist ein probates Mittel um die täglichen Verkehrsströme sowie die CO2-Belastung zu reduzieren. Dabei muss keiner auf seine persönliche Mobilität verzichten.

In Deutschland funktioniert die organisierte Mitnahme von Menschen seit Jahren sehr gut. Das europaweite Portal Mitfahrzentrale.de verzeichnete in diesem Jahr einen Anstieg der Nutzerzahlen um mehr als 40% im Vergleich zu 2007. Insbesondere die von hohen Mobilitätskosten geplagten Berufspendler nutzen verstärkt den Service zur Bildung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit. Dieses einfache, aber durchaus effiziente Konzept zur Kostenreduktion im Bereich der beruflichen Mobilität kann insbesondere in Ländern eingesetzt werden, die von Luftverschmutzung, Stauproblematik und steigenden Energiepreisen geplagt werden.

Aus diesem Grund stellt die EuropeAlive Medien GmbH ab sofort interessierten ausländischen Partnern die eigens entwickelte MOVECO-Carpooling-Software zum Betrieb einer Mitfahrbörse zur Verfügung. Interessant kann die Software für Unternehmer sein, die sich neue Geschäftsfelder eröffnen möchten und die exklusive Nutzungsrechte für das jeweilige Land erwerben können. Diese Art von Mobilitätsdienstleistung stellt angesichts der aktuellen Umweltprobleme der heutigen Gesellschaften ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell dar, ist Martin Buske überzeugt.

Unter der URL: http://china.car-pool.com kann die Carpooling-MOVECO-Software für das Olympia-Gastgeberland China eingesehen werden. Auf den Landesportalen zukünftiger Partner wird von der Weltkarte direkt verwiesen.

Mehr Informationen sowie eine ausführliche Produktbeschreibung der MOVECO-Carpooling-Software sind unter http://www.car-pool.com zu finden.