Spekulation statt Wettbewerb? Hohe Benzinpreise im Kreuzfeuer

Viele Autofahrer stöhnen aktuell über die hohen Spritpreise. Einer vom ADAC veröffentlichten Infografik zu folge, kletterten die Preise bis Ende März auf einen Spitzensatz von 1,442 Euro pro Liter Superbenzin. Für viele ärgerlich ist dabei der Umstand, dass der Rohölpreis so niedrig ist wie schon lange nicht mehr. Als Erklärung für das Rekordniveau werden die hohen Benzinpreise auf dem zentralen europäischen Umschlagplatz für Benzin – der Rotterdamer Börse – angegeben. Verbraucher- und Automobilverbände werfen der Kraftstoffbranche vor, diesen durch Spekulationsgeschäfte künstlich in die Höhe zu treiben. So erklärt der Präsident des ACE Auto Club Europa, Wolfgang Rose: „Wer wie die großen Ölmultis nicht nur über Förderrechte verfügt, sondern auch über Lagerkapazitäten, Raffinerien und Tankstellenketten, der profitiert auch von den Spekulationsgeschäften an der Börse.“ Seine Forderung ist die Schaffung von wirklichem Wettbewerb in diesem Bereich. „Wenn es sein muss, dann auch mit dem Mittel der Marktentflechtung.“

Anders argumentiert Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Sendung des Deutschlandfunks vom 16. März. Für sie sind die hohen Preise, die für das Benzin an der Rotterdamer Börse bezahlt werden müssen, vor allem der geringen Raffineriekapazitäten geschuldet. Besonders auf dem US-amerikanischen Markt gebe es eine Unterversorgung. Dies führe dazu, dass sich bei einer gesteigerten Nachfrage die Aufmerksamkeit auf Europa richte und es auf dem hiesigen Markt zu einem regelrechten Ausverkauf komme. Die derzeitigen hohen Gewinnmargen seien je

Es tut sich was im Elektroauto-Markt

Gerade in letzter Zeit häuften sich die positiven Nachrichten. Zum einen kündigte BMW an, ein Elektrofahrzeug bis 2015 serienmäßig zu produzieren. Zum anderen präsentierte Nissan den „Leaf“, der ab 2010 in Serie produziert wird. Zusätzlich zeigen uns vier japanische Unternehmen, wie durch eine Kooperation die Infrastruktur für einen erfolgreichen Elektroauto-Markt geschaffen werden kann.

Die von BMW geplanten Elektrofahrzeuge sollen unter dem Namen „Megacity-Vehicles“ an den Mann gebracht werden. Zum Start dieser Fahrzeugpalette soll ein Fahrzeug mit vier Rädern auf den Markt gebracht werden. BMW ließ aber verlauten, dass auch Modellvariationen wie z.B.: ein Roller oder Dreirad durchaus möglich seien.

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung des entstehenden Marktes wurde durch die Fertigstellung bzw. Präsentation der Großserie des Nissans „Leaf“ getan. Ab 2010 soll der „Leaf“ in Japan und den USA erhältlich sein. Der Markteintritt in Europa ist für 2012 geplant. Nissan will 50.000 Stück im Erscheinungsjahr produzieren.

Eine sehr interessante Kooperation entsteht derzeit in Japan. Die Zusammenarbeit zwischen Nissan Motor, Mitsubishi Motors und Fuji Heavy Industries und dem Stromanbieter Tokyo Electric Power, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Infrastruktur für Aufladestationen zu schaffen. Dies sei laut Nissans Vize-Präsident Minoru Shinohara ein wichtiger Meilenstein im Elektroauto-Markt.

Derzeit gibt es aber auch interessante Möglichkeiten denn CO2-Ausstoß zu verringern. Eine vernünftige Alternative bieten Online-Portale wie die Mitfahrzentrale oder das Pendlernetz. Zusätzlich wird hier auch noch der Geldbeutel der Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft geschont.

©Bild RainerSturm/ Pixelio

Umweltzonen schonen die Umwelt, oder?

Immer mehr Städte in Deutschland führen die so genannten Umweltzonen ein, zuletzt Augsburg am 30.06.2009. Der ADAC hat Städte mit Umweltzonen und solche ohne verglichen. Ihr Ergebnis: Umweltzonen verbessern die Luftqualität nicht wesentlich. Sogar in Ruhrgebietsstädten ist die Feinstaubbelastung immer noch hoch.

Das Umweltministerium glaubt trotzdem an den Erfolg der Zonen. Albert Göttle, Präsident des Landesamts für Umwelt (LfU), zitiert vor 220 Fachleuten aus ganz Deutschland eine Studie, die in Berlin nachgewiesen hat, dass Umweltzonen schonen die Umwelt, oder? weiterlesen

Autofahren wichtiger als Umweltschutz

Der Umweltschutz ist für viele Deutschen ein wichtiges Thema und wird im Alltag aktiv durch ressourcenschonendes Verhalten betrieben. Beim Auto hört für Viele der Spaß allerdings auf, das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau.

Nur vier von zehn Befragten (39,3 Prozent) verzichten gelegentlich aufs Auto und bewältigen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Nicht einmal jeder Fünfte (18,6 Prozent) lässt sein Auto zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel stehen. Und auch bei Tempolimits verzichtet nur Autofahren wichtiger als Umweltschutz weiterlesen

Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften noch attraktiver zu machen, planen die Verkehrsexperten der Bundestagsparteien die Nutzung von Extra-Fahrspuren für PKWs mit mehr als einem Insassen. So könnten diese die in vielen Innenstädten vorhandenen Sonderspuren für Busse und Taxen nutzen.

Neben den positiven Umwelteffekten könnte so auch das allgemeine Verkehrsaufkommen gesenkt werden. Derzeit fahren 60 Prozent der Berufspendler täglich mit dem Auto zur Arbeit und das meistens allein. Insgesamt nutzen 19,5 Millionen Menschen täglichen den PKW auf Ihrem Berufsweg, nur 1,3 Millionen davon sind Beifahrer. Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften weiterlesen

Fahrgemeinschaften in Dubai werden geblockt

Was in Deutschland schon lange eine beliebte Alternative zu Bus und Bahn ist, wird in Dubai bürokratisch verhindert. So blockieren Dubais Behörden und die mächtige Taxi-Lobby die Bildung von Fahrgemeinschaften, obwohl diese den dichten Verkehr entlasten und eine Verringerung der Luftverschmutzung ermöglichen würden. Um überhaupt erst eine Fahrgemeinschaft gründen zu dürfen, ist ein Antrag bei der Straßenbehörde Dubais, der Dubai Roads and Transport Authority (RTA), notwendig.
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Mitfahrzentrale.de kooperiert mit Microsoft Deutschland

Die Internetplattform zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften, Mitfahrzentrale.de, stellt Microsoft ab sofort eine eigene Mitfahrzentrale zur Verfügung. Beide Partner bieten den Mitgliedern der Microsoft Developer Network (MSDN) Community einen umweltfreundlichen und kostengünstigen Mobilitätsservice für die Anreise zur CeBIT in Hannover an.

Die für Microsoft eingerichteten „MSDN CeBIT '09 Mitfahrzentrale“ bietet Software Entwicklern eine Vielzahl von Fahrtmöglichkeiten in die Messestadt Hannover. Diejenigen, die mit ihrem eigenen Fahrzeug zur Messe fahren, können ihre freien Plätze im Auto auf der Plattform inserieren.

Auch für die Ressourcen-Plattform von Microsoft (TechNet) stellt Mitfahrzentrale.de eine eigene Mitfahrbörse zur Verfügung.

Mit dieser Zusammenarbeit gehen Microsoft und Mitfahrzentrale.de neue Wege und leisten einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Studie zum Nutzungsverhalten in Fahrgemeinschaften 2008

Kostenersparnis und Umweltschutz sind die bedeutendsten Gründe zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Das ergab eine aktuelle Nutzerbefragung des Internetportals Mitfahrzentrale.de.

Mit 92 Prozent ist Kostenersparnis der bedeutendste Leitgedanke zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Danach folgen die auf einer Skala von eins (besonders wichtig) bis fünf (besonders unwichtig) bewerteten Gründe Umweltbewusstsein/-schutz (71%) und soziale Faktoren wie Unterhaltung (60%) und Bekanntschaften (53%).

Insgesamt haben 2028 Mitglieder an der jährlichen Befragung teilgenommen. 98 Prozent sehen in Fahrgemeinschaften eine sinnvolle Alternative zu Bus und Bahn, vor allem, weil diese zu teuer seien (67 Prozent). Auffallend ist auch die Zunahme an Fahrern, für die das Sparpotential durch die Mitnahme von Mitfahrern besonders groß ist.

Des Weiteren hat die Befragung gezeigt, dass Fahrgemeinschaften hauptsächlich aus privaten Gründen und überwiegend für längere Strecken ab 200 km (78 Prozent) gebildet werden. 80 Prozent der Mitglieder haben dabei positive Erfahrungen machen können, 17 Prozent bewerten Ihre bisherigen Erlebnisse mit neutral (3 Prozent Enthaltungen).

Die Nutzer von Fahrgemeinschaften sind größtenteils zwischen 20 und 39 Jahren alt (75 Prozent). Darunter befindet sich auch eine bemerkenswert hohe Anzahl an Akademikern, 34 Prozent der Mitglieder von Mitfahrzentrale.de besitzen einen (Fach-) Hochschulabschluss, 24 Prozent geben Abitur als letzten Bildungsabschluss an.

Vertreter der Presse können die Studie kostenfrei unter presse(at)moveco.de anfordern.

Steuerbefreiung für Neuwagen

Um die kriselnde Autobranche zu unterstützen, plant die Bundesregierung ab 2009 eine Steuerbefreiung von bis zu zwei Jahren für Neuwagen, die die Schadstoffnormen Euro-4, Euro-5 und Euro-6 erfüllen. Damit reagiert man auf die Kritik vom 14. Oktober, als Automobilverbandchef Matthias Wissmann Investitionsanreize forderte, um die verunsicherten Verbraucher zum Neukauf zu bewegen.

Geplant ist eine Steuerbefreiung von zwei Jahren für die Schadstoffklassen Euro-5 und Euro-6, sowie ein freies Jahr für Fahrzeuge der Abgasnorm Euro-4. Somit fallen alle Neuwagen unter diese Regelung. Die Steuerausfälle würden 2009 etwa zwei Milliarden betragen.

Mit diesen Plänen will die Bundesregierung zum Einen die Konjunktur ankurbeln, zum Anderen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Jedoch erntet sie dafür scharfe Kritik von den Umweltverbänden, da die Steuerbefreiung unabhängig zum Spritverbrauch und der Klimaschädlichkeit gewährt werden soll.

Um die Umwelt nachhaltig zu schützen und den CO2-Ausstoß zu senken empfiehlt sich die Bildung von Fahrgemeinschaften. Eine passende Mitfahrgelegenheit finden Sie auf den Portalen MitfahrZentrale.de und Pendlernetz.de. Teilen Sie sich ein Fahrzeug und sparen Sie zusätzlich gemeinsam Kraftstoffkosten.