Flensburger Punkte verfallen bald später aber schneller

Verkehrsexperten von CDU und CSU schlagen eine Änderung des Punktesystems vor, die vorsieht, dass die Punkte in Flensburg bei leichteren Vergehen nach drei Jahren generell gelöscht werden. Davon betroffen wären bspw. Verstöße gegen das Handy-Verbot, für Tempo-Überschreitungen oder Rotlicht-Vergehen. Auch soll die Löschung unabhängig davon erfolgen, ob in der Zwischenzeit neue Verstöße hinzugekommen sind oder nicht.

Derzeit gibt es zwar bei Ordnungswidrigkeiten eine Verfallsfrist von nur zwei Jahren, allerdings verlängert sich diese um jeweils weitere zwei Jahre, wenn ein Verkehrsteilnehmer innerhalb der ursprünglichen Verfallsfrist neue Punkte kassiert. So können alte Verkehrsverstöße bis zu Flensburger Punkte verfallen bald später aber schneller weiterlesen

Unterwegs mit mitfahrzentrale.de: Verliebt – verlobt – bald verheiratet

paare_wdr_blog.gifMitfahrzentrale.de und das WDR-Fernsehen suchen für eine Reportage Paare aus Nordrhein-Westfalen, die sich über unser Portal kennen und lieben gelernt haben.

Plaudern auch Sie mal aus dem Nähkästchen! Vielleicht ist es genaue Ihre Geschichte, die der WDR sucht. Vielleicht ist es auch Ihre Geschichte, die Sie später im WDR-Fernsehen sehen können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schicken Sie uns Ihre persönliche Geschichte an: [email protected]. Wir freuen uns darauf!

Fahrgemeinschaften zum Instrument der Wirtschaft machen

autobahn_blog.jpg

In der politischen und verkehrswissenschaftlichen Diskussion gehören Fahrgemeinschaften längst zum intermodalen Baustein einer längerfristigen Sicherung der Gesamtmobilität. Auch große Verkehrsverbünde setzen inzwischen verstärkt auf die Einbindung internetbasierter Vermittlungssysteme zur Bildung von Fahrgemeinschaften, nicht zuletzt um ihr immer spärlicheres Angebot bei gleichzeitig steigenden Preisen vor allem in ländlichen Räumen für sich selbst werbewirksam auszugleichen.

Noch vor wenigen Jahren ging es ÖPNV-Anbietern ausschließlich darum vor allem das Millionenheer der Berufspendler durch immer neue Kampagnen in Busse und Bahnen zu locken. Unterdessen jedoch haben selbst lokale Verkehrsunternehmen längst die jeden Morgen kaum geöffneten Beifahrertüren der Berufspendler zum Ziel ihres Engagements erkoren und machen sich so zum scheinbar selbstlosen Organisator des privaten Verkehrs. Synergien mögen hier in der Tat nicht auszuschließen sein.

Anders die Privatwirtschaft. Hier setzen bis heute nur wenige Unternehmen darauf, die Bildung von Fahrgemeinschaften aktiv zu unterstützen. Dies verwundert, denn es geht hier um weit mehr als nur um einen Imagegewinn in Sachen Umwelt und Verkehr. Das volkswirtschaftliche Finanzpotential eines jeden einzelnen, das täglich sinnlos auf Deutschlands Straßen verpufft und nur die Taschen des Bundesfinanzministers und der Mineralölkonzerne füllt, ist gewaltig und verlangt dringend nach einer Umverteilung. Einige wenige Zahlen mögen dies verdeutlichen.

Laut Mikrozensus des statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2004 können von 35,7 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland inzwischen 30,3 Millionen als Berufspendler bezeichnet werden, d.h. sie verlassen jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit ihren Wohnort. Nach derselben Statistik sind es 67 Prozent, also mehr als 20 Millionen Pendler, die hierzu den PKW nutzen. Nur knapp 3 Prozent dieser Automobilnutzer bezeichnen sich selbst als Mitfahrer. Dies bedeutet, dass der Besetzungsgrad im täglichen Berufspendlerverkehr pro PKW bei 1,04 Personen liegt. Mit anderen Worten, nur bei jedem 20. Berufspendler sitzt eine zweite Person mit im Auto. Ergänzt werden diese Fakten durch eine kürzlich veröffentlichte Studie der IW Consult GmbH, dass nämlich jeder PKW-Pendler in Deutschland pro Jahr im Durchschnitt 1.900 € aufwenden muss, um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, häufig genug ein ganzes Monatsgehalt. Umgerechnet auf alle ergibt dies den gigantischen Betrag von 36.844.800.000 Euro, der nach dem Wegfall der Pendlerpauschale allein zu Lasten der Pendler selber geht.

Mit dieser Summe ist es jedoch nicht getan: Die in Folge eines erhöhten Verkehrsaufkommens verursachten täglich wiederkehrenden Staus auf deutschen Straßen verschulden einen zusätzlichen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe. Neuste Angaben des Bundesverkehrsministeriums (Juli 2007) sprechen von jährlich zwölf Milliarden Euro verursacht durch Staus allein auf bundesdeutschen Autobahnen. Nur moderate Steigerungen hinzugerechnet ergibt sich hieraus ein jährliches Finanzvolumen von 50 Milliarden Euro.

Vermutlich erst in den nächsten Jahrzehnten sichtbar sind die Folgekosten, die unter anderem der durch erhöhten CO2 Ausstoß verursachte Klimawandel zur Folge haben wird. In den letzten Tagen vom Deutschen Institut für Wirtschaft noch einmal bestätigt, kommen allein auf Deutschland in den kommenden 50 Jahren volkswirtschaftliche Folgekosten von bis zu 800 Milliarden Euro zu.

Effiziente Vermittlungssysteme zur Bildung von Fahrgemeinschaften, wie sie zum Beispiel bereits jetzt mit dem Internetservice www.pendlernetz.de existieren, bekannter zu machen und aktiv zu fördern, müsste daher auch für jedes verantwortungsbewusste Wirtschaftsunternehmen ein Gebot der Stunde sein. Sollte es so mittelfristig gelingen, dass zukünftig bereits in jedem zehnten PKW eines Berufspendlers eine zweite Person sitzt, so läge das Einsparvolumen bereits bei jährlich 5 Milliarden Euro. Eine nicht zu verachtende Summe Geldes von durchschnittlich 950 Euro pro Kopf, die sicher jeder mitfahrwillige Pendler lieber für den privaten Konsum als für seine beruflichen Mobilitätskosten ausgeben würde. Nutznießer hiervon wäre nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft.

Keine Einführung von Bio-Sprit: Ein Rückschlag für Umwelt und Bundesregierung?

rapsfeld.jpgDie magische Zahl steht nun endlich fest: Mehr als drei Millionen Fahrzeuge in Deutschland vertragen den Treibstoff mit einem Ethanol-Anteil von bis zu zehn Prozent nicht. Daraufhin stoppte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die geplante Einführung der Benzinsorte E-10. Die dadurch betroffenen Fahrer hätten sonst auf das um ca. 15 Cent teuere Super-Plus ausweichen müssen.

Gabriel hat somit das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Zwangsbeimischung von Ethanol verworfen. Die angepeilte Quote von 17 Prozent bis 2020 senkte der Minister auf 12 bis maximal 15 Prozent. Da der Ethanol-Anteil im jetzigen Sprit nun kaum noch steigen darf, muss die Bundesregierung andere Biosorten einsetzen. Hier käme der Pflanzentreibstoff in Frage, der von den meisten modernen Fahrzeugen vertragen wird. Biodiesel aus Raps z.B. zu tanken ist allerdings aufgrund der höheren Besteuerung für die Verbraucher nicht attraktiv. In diesem Kontext ist deshalb die Forderung der Grünen-Fraktionschefin Renate Künast nach einer Steuerbefreiung für Pflanzentreibstoffe zu verstehen. Außerdem forderte die Grünen-Politikerin die Einführung eines Tempolimits auf Deutschlands Autobahnen.

Ihre Klimaverpflichtungen muss die deutsche Autoindustrie zunächst einmal also ohne die Hilfe von ökologischem Sprit erreichen. Nach der EU-Verordnung darf der CO2-Aussstoß von europäischen Neuwagen ab 2012 nur noch 120 Gramm CO2 pro Kilometer betragen. 10 Gramm sollten durch den Einsatz vom umweltfreundlichen Sprit eingespart werden, dies ist nun unmöglich.

Ob die Automobilindustrie es schaffen wird, Ihren Verpflichtungen nachzugehen, bleibt abzuwarten. Wünschenswert wäre in diesem Kontext vielleicht auch eine Debatte über alternative Mobilitätslösungen, die Umwelt und Geldbeutel gleichzeitig entlasten. Welche enorme Einsparpotenziale die Bildung von Fahrgemeinschaften bringt, ist unbestritten. Der CO2-Ausstoß wird dabei auch um das doppelte verringert – unabhängig davon ob ein Auto 120 oder 121,05 Gramm CO2 ausstößt.

Die EuropeAlive Medien GmbH sucht Mitarbeiter

europealive-medien-gmbh.jpgZur Unterstützung unseres Teams suchen wir aktuell nach studentischen Mitarbeitern oder Praktikanten. Lernen Sie den Arbeitsalltag in einem Internet-Softunternehmen näher kennen! Die EuropeAlive Medien GmbH ist ein Unternehmen mit der Spezialisierung auf Entwicklung und Betrieb von interaktiven Internetportallösungen. Wir sind der führende Anbieter von regionalen und überregionalen Fahrgemeinschaftssystemen im Internet. Neben Mitfahrzentrale.de und Pendlernetz.de betreiben wir die Handelsplattform www.emptor.de sowie das Portal für Handwerksdienstleistungen www.suche-handwerk.de.

Wir bieten Ihnen Einblicke und aktive Mitarbeit in folgenden Bereichen an:

  • Softwareentwicklung (mehr)
  • Marketing/PR (mehr)
  • Webdesign (mehr)

Wir freuen uns auf motivierte, teamfähige und selbständige Mitarbeiter!

Gemeinschaftsaktion: Fahrgemeinschaften gegen Streikfolgen

okt_streik.gifAusgebuchte Taxis, teure Mietwagen, blockierte Fahrgäste – die misslichen Folgen des bevorstehenden Arbeitskampfes bei der Bahn sind jetzt schon absehbar. Dagegen will ein neues „Bündnis für Bewegung“ vorgehen. Der ACE Auto Club Europa sowie die Internetanbieter Mitfahrzentrale.de und Pendlernetz.de haben zur massenhaften Bildung von Fahrgemeinschaften aufgerufen. „Wer trotz Bahnstreik mobil bleiben und sein Ziel erreichen will, der übt jetzt kreative Selbsthilfe, er nimmt mit und lässt sich mitnehmen“, heißt es in einem am Freitag in Stuttgart und Bonn verbreiteten gemeinsamen Aufruf der Initiatoren.

„Fahrgemeinschaften bauen auf bürgerschaftliches Engagement und auf die faire Teilung der Kosten. Alle Beteiligten profitieren davon. Fahrgemeinschaften bieten die preisgünstigste Variante der Mobilität.“, so die beiden Pressesprecher Rainer Hillgärtner (ACE) und Javor Milev (Mitfahrzentrale u. Pendlernetz).

Sowohl Berufspendlern als auch Fernreisenden werden im Internet zahlreiche Mobilitätsalternativen angeboten. Die Internet – Plattform www.mitfahrzentrale.de bietet mehr als 110.000 aktuelle Angebote und Gesuche an. Anhand der Profilkarten der Mitglieder, die sich mit Bild und Text auf dem Portal kurz vorstellen, kann jeder seinen Fahrer beziehungsweise Mitfahrer vorher online kennen lernen. Das Portal eignet sich eher für größere Distanzen von Metropole zu Metropole.

Für Kurzstrecken im Radius von 150 Kilometern empfehlen die Kooperationspartner die Vermittlung von Fahrgemeinschaften über das Portal www.pendlernetz.de. In der Datenbank des Pendlernetzes sind sowohl alle große Städte enthalten, als auch kleinere Dörfer und Ortschaften. Die Registrierung ist völlig kostenlos und unkompliziert.

Das Prinzip der Fahrgemeinschaften ist einfach: Jeder der durch den Bahnstreik betroffen ist, kann im Internet ein Gesuch einstellen. Fahrer, die freie Sitzplatzkontingente im Auto haben, melden sich per E-Mail oder telefonisch bei den Inserenten – so schnell ist eine Fahrgemeinschaft gegründet.

Der ACE hat aus Anlass des Arbeitskampfes bei der Bahn zudem einen roten Punkt zum Runterladen ins Internet gestellt www.ace-online.de/roterpunkt. Das Symbol zum Aufkleben hinter die Windschutzscheibe soll signalisieren: „Wir lassen niemanden stehen, wir helfen weiter“.

Als Selbsthilfeaktion funktioniert das ACE-Angebot zum Mitfahren erfolgreich, wenn Autofahrer etwa im Bereich von S-Bahnhöfen auf Tramper-Zeichen von Passanten achten, ebenso wie Passanten auf den roten Punkt hinter der Windschutzscheibe als Zeichen zum Zusteigen reagieren können.

Mitfahrzentrale.de stellt sich auch an die Seite der Betroffenen: Bahnkunden, die bereits Fahrkarten erworben haben, können sich mit Angabe ihrer DB- Ticketnummer und Fahrtstrecke bei Mitfahrzentrale.de anmelden und erhalten kostenfreien Zugang zu sämtlichen in der Datenbank verzeichneten Rufnummern. Mehr Informationen auf der Startseite.

Neue Streikwelle bahnt sich an

Quelle: Pixelio.deNach dem fast einjährigen Streik der Lokomotivführer muss nun mit Arbeitsniederlegungen auch im Öffentlichen Dienst gerechnet werden. In Nordrhein-Westfalen nehmen 67.000 Beschäftigte an einem Warnstreik teil. Betroffen davon werden nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di unter anderem der öffentliche Nahverkehr, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, die Müllabfuhr, Müllverbrennungsanlagen, Sparkassen, Altenpflegeeinrichtungen, Theater, Stadtverwaltungen und Politessen sein.

Mit der Bio-Beimischungspflicht kommt auch die Super-Plus-Pflicht

tankfuellung.jpgDie Bundesregierung plant, ab 2009 den Anteil von Bioethanol in Normal- und Super-Benzin von derzeit fünf auf zehn Prozent zu verdoppeln. Dadurch soll der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Nicht alle Benzinmotoren können allerdings dieses so genannte E10-Benzin vertragen. Vor allem Leitungen und Dichtungen werden dadurch angegriffen, was zu einem Motorschaden führen kann.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) spricht von 375.000 betroffenen Fahrzeugen, der ADAC hingegen von Millionen Autofahrern. In dieser Woche will das Bundesumweltministerium die Zahl noch einmal prüfen.

Bis jetzt konnte nur VW konkrete Zahlen nennen: 175 000 VW-Fahrzeuge seien demnach E10-untauglich. Andere Hersteller geben nur die Produktionsjahre aus. Demzufolge könnten bei BMW alle Modelle ab Baujahr 1998 den Biosprit tanken, Peugeot gab alle Benziner ab Baujahr 1998 frei. Bei Ford seien fast alle in Europa verkauften Modelle ab dem Baujahr 2006 biosprit-verträglich. Eine Ausnahme bilde der aktuelle Ford Ka, der mit Blick auf den Nachfolger 2009 aber nicht mehr umgerüstet werde.

Für die geplante Erhöhung der Ethanol-Quote im Benzin werden die Autofahrer erneut zur Kasse gebeten: Fahrzeuge, die nicht mit der neuen Benzinsorte betankt werden können, müssen auf das derzeit zwischen sechs und 15 Cent teurere Super Plus ausweichen. Die anderen, die E10 vertragen, müssen mit einem erhöhten Benzinverbrauch rechnen, da Alkohol weniger Energie pro Liter enthält.

Der ACE rät Besitzern älterer Autos mit Benzinmotor, sich von ihrem Händler schriftlich bestätigen zu lassen, dass ihr Wagen die geplante Ethanol-Beimischung vertrage. Damit seien sie rechtlich auf der sicheren Seite, wenn nach dem Tanken Schäden aufträten.

Autofasten: Der Umwelt zuliebe über alternative Mobilitätslösungen nachdenken

logoautofasten_klein.jpgDie Fastenzeit ist für viele ein besonderer Anlass, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und bewusster zu leben. Fasten ist dabei mehr als der bloße Verzicht auf Essen, Alkohol oder Zigaretten. Erst durch den bewussten Verzicht auf liebgewordene Dinge und Verhaltensweisen lassen sich Gewohnheiten einer kritischen Überprüfung unterziehen.

Das tägliche Fahren mit dem Auto gehört ebenfalls zum Alltag. Unabhängig davon, ob wir damit zur Arbeit, zum Einkaufen oder sogar zum Zigarettenkaufen um die Ecke fahren – dieses Verhalten wird nicht mehr hinterfragt, da es zu Gewohnheit geworden ist. Wie wäre es aber, wenn wir beim Fasten auch das Auto stehen lassen würden? Oder es zumindest optimaler nutzen würden – um der Umwelt eine Verschnaufpause zu gönnen? Die Fastenzeit kann also für jeden ein guter Anlass sein, den Gebrauch des Autos zu überprüfen und nach Alternativen zu suchen und diese auszuprobieren.

Aus diesem Grund laden die katholischen und protestantischen Kirchen in Deutschland und Luxemburg auch in diesem Jahr vom 17. Februar bis zum 16. März zum elften Mal zum „Autofasten“ ein. Auch Mitfahrzentrale.de beteiligt sich an der Aktion und möchte zusammen mit den Veranstaltern einen Anstoß zu mehr Umweltbewusstsein geben.

Autofasten heißt natürlich nicht, komplett auf das Auto zu verzichten. Bereits durch das optimale Auslasten eines Fahrzeugs sowie durch die bessere Organisation der notwendigen Fahrten lässt sich der für die Umwelt schädliche CO2-Ausstoß um die Hälfte reduzieren. Jedem, der an der Aktion „Autofasten“ teilnehmen und zugleich nicht auf das Fahrzeug verzichten möchte, sei die Internetseite www.mitfahrzentrale.de empfohlen. Die mehr als 100.000 aktuellen Angebote und Gesuche machen den Service sowohl für Fahrer als auch für Mitfahrer gleichermaßen interessant. Für Berufspendler bietet sich die Internet-Seite www.pendlernetz.de an. Hier können auch für relativ kurze Strecken Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Der positive Nebeneffekt für den Geldbeutel ist auch nicht zu unterschätzen: In einer Fahrgemeinschaft werden je nach Personenanzahl mehr als die Hälfte der üblichen Fahrtkosten gespart.

Jeder, der mitmachen möchte, kann sich unter www.autofasten.de anmelden.

Neue Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten von Pendlern

mfz_nl_200801_umfrage.jpgMitfahrzentrale.de, einer der größten Anbieter von Fahrgemeinschaften im Internet, stellt die Ergebnisse der Online – Nutzerbefragung 2007 vor. Steigendes Kosten- und Umweltbewusstsein der Mitglieder, Fahrgemeinschaften als preisgünstige und zuverlässige Alternative zu Bus und Bahn und ein Anstieg der Zahl der Mitglieder aus den höheren Altersgruppen sind einige der Stichworte der Umfrage.

Im vergangenen Jahr haben alle deutschen Mitfahrzentralen einen regelrechten Boom erlebt, der nicht zuletzt auf die steigenden Spritpreise und den Streik der Lokführer zurückzuführen ist. Während des Streiks erreichte Mitfahrzentrale.de einen historischen Höchststand von mehr als 70.000 Besuchern pro Tag. Die neuen Preiserhöhungen sowohl bei der Deutschen Bahn als auch bei manchen Busverkehrsbetrieben, die mehr als 10 Monate angedauerte Streikphase bei den Lokführern und die enorm angestiegenen Sprit- und Autokosten haben einen Umdenkprozess bei vielen Menschen bezüglich ihres Mobilitätsverhaltens eingeleitet. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat auch die aktuelle Klimaschutzdebatte.

In diesem Kontext fand die von November bis Dezember 2007 durchgeführte Online-Umfrage von Mitfahrzentrale.de statt. Ziel der Befragung war es, neue Erkenntnisse über die Nutzerstruktur des Portals sowie über das Mobilitäts- und Fahrgemeinschaftsverhalten seiner Mitglieder zu erhalten. 860 Menschen nahmen an der Befragung teil.

Mitfahrzentrale.de auch für höhere Altersgruppen attraktiv

Die Ergebnisse der Umfrage ergaben, dass die Anzahl der über 40 – Jährigen weiter ausgebaut werden konnte. Während 2006 der Anteil der über 40 – Jährigen bei 11,42% lag, erhöhte sich dieser auf 21% in 2007. Die Mehrheit der Nutzer von Mitfahrzentrale.de (64%) ist aber zwischen 20 und 39 Jahre alt.

Immer mehr Berufstätige bilden Fahrgemeinschaften

Auch bei der Berufsstruktur ergaben sich leichte Änderungen. Die Anzahl der Berufstätigen stieg von 37,79% im Jahre 2006 auf 46% in 2007.

Umweltschutz gewinnt weiter an Bedeutung

Der Kostenaspekt spielt bei der Wahl der Mitfahrzentrale mit 77% immer noch die größte Rolle. Im Vergleich zu 2006 ist allerdings auch ein gestiegenes Umweltbewusstsein der Befragten festzustellen. Gaben 2006 noch 34,14% der Befragten den Umweltschutz als Grund für die Bildung von Fahrgemeinschaften an, so stieg diese Zahl durch die CO2-Diskussion und die Feinstaubdebatte 2007 auf 43% an.

Das immer noch unzureichend entwickelte ÖPNV-Netz in den ländlichen Gebieten, sowie die Erhöhung der Bahn- und Busticketpreise bringen alternative Mobilitätslösungen verstärkt in den Vordergrund. So stellt Mitfahrzentrale.de für 98% der Befragten eine preiswertere und flexiblere Alternative zu Bus und Bahn dar.

Im vergangenen Jahr konnte Mitfahrzentrale.de neue Zielgruppen hinzugewinnen. Neben dem Anstieg der Zahl der über 40 – Jährigen, erhöhte sich auch der Anteil der Berufstätigen an der Gesamtnutzerstruktur. Insbesondere aufgrund der hohen Spritpreise und aufgrund der gekürzten Pendlerpauschale gewinnt der Service von Mitfahrzentrale.de auch bei den Berufspendlern immer mehr an Bedeutung.