Kraftstoffpreise wieder so hoch wie vor der Krise

Als würde es die Wirtschaftskrise nicht geben kassieren die Rohölspekulanten wieder und lassen die Autofahrer an den Zapfsäulen dafür bezahlen. Auf ein Jahreshoch von 1,35 Euro pro Liter Benzin bzw. Super sind die Kraftstoffpreise geklettert und liegen damit wieder auf dem Niveau vom Spätsommer 2008 vor Beginn von Krise und Konjunktureinbruch.

Insgesamt sind die Preise seit Jahresbeginn um satte 18 Prozent gestiegen. Der Grund dafür ist der Rohölpreis, der sich seitdem auf 70 Dollar pro Barrel verdoppelt hat. Und das geht nach Ansicht von Experten vor allem auf die Kraftstoffpreise wieder so hoch wie vor der Krise weiterlesen

Spritpreise klettern wieder – Jahreshoch erreicht

Noch vor kurzem konnten sich die deutschen Autofahrer über einen niedrigen Benzinpreis freuen, der sich zeitweilen sogar der Ein-Euro-Grenze näherte. Leider war diese Niedrigpreisphase nur von sehr kurzer Dauer. Die Preise an den Zapfsäulen ziehen nun wieder mächtig an, der ADAC wirft den Mineralölkonzernen Abzocke vor.

Zum ersten Mal in diesem Jahr übertrifft der Benzinpreis in vielen Teilen Deutschlands die Marke von 1,30 Euro pro Liter. Der bundesweite Durchschnitt lag am Mittwoch (13.05.2009) bei rund Spritpreise klettern wieder – Jahreshoch erreicht weiterlesen

Hohe Kraftstoffpreise über Ostern

Mit Mitfahrzentrale.de günstig über Ostern verreisen

Bereits am vergangenen Wochenende konnten viele Autofahrer den Ferienstart in einigen Bundesländern auch an Zapfsäule spüren. Generell ist Benzin freitags viel teurer als montags. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC erhöhen Tankstellen die Preise zum Wochenende, um vom Reiseverkehr zu profitieren. Durch Ferienbeginn und Feiertage lohnt sich die Erhöhung zur Zeit besonders.

Am Montag sind die Preise dagegen im Schnitt am niedrigsten. Im vergangenen Jahr konnte man montags für durchschnittlich Hohe Kraftstoffpreise über Ostern weiterlesen

Sprit sparen noch immer unbeliebt

Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentut GmbH (dena) fällt es deutschen Autofahrern trotz hoher Kosten immer noch schwer, auf kraftstoffsparendes Fahren umzustellen. So ist sich die Hälfte der Autofahrer durchaus bewusst, dass niedertouriges Fahren vorteilhaft ist, jedoch benutzen 80 Prozent bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h den zweiten, dritten oder vierten Gang. Um wirklich spritsparend zu fahren, sollte man aber den fünften Gang verwenden.

Dass der Kraftstoffverbrauch auch mit optimalen Reifen und Motorölen um bis zu 10 Prozent gesenkt werden kann, ist weitestgehend unbekannt. Nur drei Prozent der deutschen Autofahrer denken an die Verwendung von Leichtlaufreifen, gerade mal ein Prozent an Leichtlauföle.

Würde man diese Spritsparmethoden konsequent anwenden, so ließe sich damit leicht jede fünfte Tankfüllung einsparen, was bei einem regelmäßig genutzten Mittelklassewagen eine Ersparnis von etwa 300 Euro im Jahr bedeutet. 40 Prozent der Autofahrer unterschätzen dieses Potential.

Um noch mehr Geld einzusparen, empfiehlt sich auch die Verwendung von Fahrgemeinschaften. So kostet die Fahrt in einem vollbesetzten PKW bei einfacher Kostenteilung nur noch ein Fünftel des Preises, der entsteht, wenn man alleine unterwegs ist. Auf Mitfahrzentrale.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an Fahrgemeinschaften. Suchen Sie sich passende Reisepartner, Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken. <

Heiligtum oder Transportmittel – Der PKW im Wandel der Zeit

OpelDen älteren unter uns ist es noch in guter Erinnerung. Jeden Samstag Nachmittag in den 1960er und 1970er Jahren verschwand der Vater in der häuslichen Einfahrt und widmete sich der intensiven Pflege seines liebsten Spielzeugs, dem Auto.

Ob VW-Käfer, Ford Taunus 17M oder Opel Admiral, das Auto war so etwas wie ein Heiligtum und verdiente deswegen auch bei der Pflege eine besondere Aufmerksamkeit. Die Autowäsche war nicht einfach nur eine Autowäsche, das war schon wie ein Ritual, das nach bestimmten Regeln und einer korrekten Reihenfolge ablaufen musste. Zuerst Dach, Motorhaube, Kofferraumhaube einseifen, waschen, abspülen und dann abledern. Anschließend die Seiten und die Stoßstangen. Dann die Räder und Felgen mit einem kleinen Schwamm. Anschließend alle Fenster von innen und außen putzen. Alle Chromteile mit Politur einschmieren und dann kräftig reiben. Schließlich alle Fußmatten raus und saugen. Selbst Ehemänner, die nicht auf die Idee kamen, auch nur einen Schlag im Haushalt zu tun, wurden hier oftmals zu fanatischen Putzteufeln. Steinschlag im Lack, vielleicht noch mit einer kleinen Delle, das war die Katastrophe schlechthin.

Dieses Heiligtum mit anderen außer den nächsten Angehörigen zu teilen, kam kaum jemandem in den Sinn. Man musste schließlich allen zeigen, man war Autobesitzer. In Bus und Bahn saßen die armen Menschen, die sich eben kein eigenes Auto leisten konnten. Eine Fahrgemeinschaft bilden, das war etwas für Tramper, die meist misstrauisch beäugt mit Pappschildern vor der Brust an Autobahnauffahrten oder Raststätten herumlungerten, um günstig ans Ziel zu kommen.

Nichts scheint sich seit dem geändert zu haben, denn immer noch sichtet man vor allem im täglichen Berufsverkehr kaum einen PKW mit mehr als einem Insassen. Natürlich gibt es auch heute noch Menschen, die ihr Auto mit niemandem teilen wollen, aber die Zeiten haben sich dennoch geändert. Vor allem seit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Räumen sein Angebot reduziert hat, sind viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit auf das Transportmittel Auto angewiesen. Dabei sind den meisten dieser Menschen die täglichen Staus, die schädlichen Emissionen und die steigenden Kosten ein Dorn im Auge. Viele würden heute gern eine Fahrgemeinschaft gründen, ihre Mobilitätskosten zumindest halbieren und ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Leider, so bedauern immer noch viele, fänden sie keinen Partner für eine Fahrgemeinschaft. Dabei geht es heute so einfach über das Internet, das inzwischen über 70 Prozent der Deutschen regelmäßig nutzen. Auf der Internetplattform www.pendlernetz.de werden alle Fahrtangebote und Mitfahrwünsche fahrgemeinschaftswilliger Personen übersichtlich aufgelistet gegenübergestellt. Ob Fahrer oder Beifahrer, ob einmal oder regelmäßig, ob Raucher oder Nichtraucher, das System zeigt alles automatisch an. Nur inserieren sollte man schon selber, denn nur der Inserent kann vom Interessenten gefunden werden. Danach kontaktieren die Betreffenden einander einfach über Email oder Telefon und schon kann die gewünschte Fahrgemeinschaft fertig sein. Voraussetzung natürlich: Man verständigt sich über Umwege, Geschwindigkeit und Musik und der Fahrer behandelt sein Auto wie ein Transportmittel und nicht wie ein Heiligtum.

Bild: © Jens Schöninger/ PIXELIO