Es tut sich was im Elektroauto-Markt

Gerade in letzter Zeit häuften sich die positiven Nachrichten. Zum einen kündigte BMW an, ein Elektrofahrzeug bis 2015 serienmäßig zu produzieren. Zum anderen präsentierte Nissan den „Leaf“, der ab 2010 in Serie produziert wird. Zusätzlich zeigen uns vier japanische Unternehmen, wie durch eine Kooperation die Infrastruktur für einen erfolgreichen Elektroauto-Markt geschaffen werden kann.

Die von BMW geplanten Elektrofahrzeuge sollen unter dem Namen „Megacity-Vehicles“ an den Mann gebracht werden. Zum Start dieser Fahrzeugpalette soll ein Fahrzeug mit vier Rädern auf den Markt gebracht werden. BMW ließ aber verlauten, dass auch Modellvariationen wie z.B.: ein Roller oder Dreirad durchaus möglich seien.

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung des entstehenden Marktes wurde durch die Fertigstellung bzw. Präsentation der Großserie des Nissans „Leaf“ getan. Ab 2010 soll der „Leaf“ in Japan und den USA erhältlich sein. Der Markteintritt in Europa ist für 2012 geplant. Nissan will 50.000 Stück im Erscheinungsjahr produzieren.

Eine sehr interessante Kooperation entsteht derzeit in Japan. Die Zusammenarbeit zwischen Nissan Motor, Mitsubishi Motors und Fuji Heavy Industries und dem Stromanbieter Tokyo Electric Power, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Infrastruktur für Aufladestationen zu schaffen. Dies sei laut Nissans Vize-Präsident Minoru Shinohara ein wichtiger Meilenstein im Elektroauto-Markt.

Derzeit gibt es aber auch interessante Möglichkeiten denn CO2-Ausstoß zu verringern. Eine vernünftige Alternative bieten Online-Portale wie die Mitfahrzentrale oder das Pendlernetz. Zusätzlich wird hier auch noch der Geldbeutel der Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft geschont.

©Bild RainerSturm/ Pixelio

Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften noch attraktiver zu machen, planen die Verkehrsexperten der Bundestagsparteien die Nutzung von Extra-Fahrspuren für PKWs mit mehr als einem Insassen. So könnten diese die in vielen Innenstädten vorhandenen Sonderspuren für Busse und Taxen nutzen.

Neben den positiven Umwelteffekten könnte so auch das allgemeine Verkehrsaufkommen gesenkt werden. Derzeit fahren 60 Prozent der Berufspendler täglich mit dem Auto zur Arbeit und das meistens allein. Insgesamt nutzen 19,5 Millionen Menschen täglichen den PKW auf Ihrem Berufsweg, nur 1,3 Millionen davon sind Beifahrer. Extra-Fahrspuren für Fahrgemeinschaften weiterlesen

Fahrgemeinschaften in Dubai werden geblockt

Was in Deutschland schon lange eine beliebte Alternative zu Bus und Bahn ist, wird in Dubai bürokratisch verhindert. So blockieren Dubais Behörden und die mächtige Taxi-Lobby die Bildung von Fahrgemeinschaften, obwohl diese den dichten Verkehr entlasten und eine Verringerung der Luftverschmutzung ermöglichen würden. Um überhaupt erst eine Fahrgemeinschaft gründen zu dürfen, ist ein Antrag bei der Straßenbehörde Dubais, der Dubai Roads and Transport Authority (RTA), notwendig.
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