Pendlernetz jetzt auch in Österreich und in der Schweiz

PendlernetzAb sofort können Berufspendler in Österreich und in der Schweiz ihre täglichen Fahrten zur Arbeit mit anderen Menschen teilen und somit die eigenen Fahrtkosten reduzieren. Auf den Portalen http://www.pendlernetz.at bzw. http://www.pendlernetz.ch haben Berufstätige seit dem ersten September die Möglichkeit, eine entsprechende Fahrgemeinschaft schnell und kostenlos zu finden.

Die Zahl der Berufspendler steigt europaweit, auch in Österreich und in der Schweiz. Das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel im Pendlerverkehr ist und bleibt der private PKW. Angesichts steigender Benzinpreise, zunehmender Umweltbelastungen und ständiger Staus sind Fahrgemeinschaften das Gebot der Stunde. Autos besser auslasten, bedeutet mehr Mobilität mit weniger Fahrten.

Die Handhabung des vollkommen kostenlosen Angebots ist einfach. Nutzer wählen auf der Karte die entsprechenden Start- und Zielorte aus und erhalten sofort eine Auflistung aller relevanten Angebote und Gesuche. Sollten sich auf bestimmten Fahrstrecken noch keine passenden Angebote finden, empfiehlt es sich, selber eine Fahrt einzustellen.

Um den Service dauerhaft kostenlos bereitstellen zu können, sucht das Pendlernetz landesweit nach Projektpartnern. „Immer mehr Unternehmen möchten einen eigenen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Durch die optimale Auslastung des PKW werden die Kosten und der Treibstoffverbrauch reduziert. Fahrgemeinschaften zu fördern heißt der Umwelt etwas Gutes zu tun und die finanziellen Lasten der Berufspendler zu mindern“, so Martin Buske, Geschäftsführer der EuropeAlive Medien GmbH. Das schweizerische Kosmetikunternehmen Weleda AG ist bereits regionaler Partner für den Kanton Basel-Stadt.

„Für Weleda beginnt das Engagement für die Umwelt bereits mit dem Weg zur Arbeit“, begründet der Umweltbeauftragte des Unternehmens, Andreas Ellenberger, die enge Kooperation mit dem Pendlernetz. Die in 51 Ländern tätige Firma mit weltweit 2000 Mitarbeitern verfolgt seit über 80 Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie.

Schon jetzt ist es mit dem neuen Pendlernetz möglich, auch gemeinsame Fahrten über die Grenzen hinaus nach Deutschland zu organisieren. Eine Einbindung der französischen Grenzregion ist kurzfristig vorgesehen.