Erstmals in seinem nun fünfjährigen Einsatz hat die Internetplattform Pendlernetz der projektbeteiligten Kreise und Städte im Monat Juli die Grenze von 100.000 monatlichen Nutzern überschritten. Und die bereits im Monat Juni erkennbare Tendenz setzt sich ungebrochen fort. Allein in den ersten Augusttagen war nochmals ein Anstieg von 30 Prozent bei den täglichen Nutzern zu verzeichnen.
Grund hierfür ist nicht nur der drohende Lokomotivführerstreik bei der Deutschen Bahn. Bereits seit einem Jahr zeichnet sich ab, dass auf Grund gestiegener Kraftstoffpreise, einer gekürzten Pendlerpauschale und zunehmender Stauanfälligkeit auf vielen Bundes- und Landstraßen der Trend hin zur Fahrgemeinschaftsbildung anhält.
35 Kreise und Städte in NRW, 21 Kreise und Städte im Rhein-Main Gebiet sowie weitere Kreise und Städte in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen nutzen bereits den Pendlernetzservice. Wünschenswert wäre es, wenn sich diese positive Entwicklung weiter fortsetzen ließe und zukünftig noch weitere Gebietskörperschaften oder auch ortsansässige Betriebe den Berufspendlern einen solchen Service zur Verfügung stellen würden.