Bahn erhöht Sicherheit

17. September 2010

Automobilindustrie sieht für 2010 Umsatzeinbrüche voraus

15. September 2010

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht für dieses Jahr Umsatzeinbrüche im deutschen Automobilmarkt voraus. Der Präsident des VDA, Matthias Wissmann, teilte der „Süddeutschen Zeitung“ bereits am Montag, 01. März 2010, mit: „Für das Inland erwarten wir 2010 ein Zulassungsvolumen von 2,75 bis drei Millionen Pkw.“ Träfen diese Erwartungen zu, wäre dies ein erheblicher Rückgang gegenüber den Zulassungszahlen von 2009. Nicht zuletzt wegen der Abwrackprämie kam es im vergangenen Jahr zu einer Zulassungswelle von knapp 3,8 Millionen Neuwagen. Wissmann betonte zwar, das durchschnittliche Marktvolumen für 2009 und 2010 liege zusammengenommen mit über 3,3 Millionen Autos deutlich über dem langjährigen Schnitt der Vorjahre, dennoch sei klar: „2010 wird ein steiniger Weg.“

Positiver schätzte Wissmann dagegen die Entwicklungen im Ausland ein, weshalb es nun auf den Export ankomme. Insbesondere China sei als Markt interessant. „In China wurden im Januar mehr Autos verkauft als in ganz Westeuropa – und fünfmal so viele wie in Deutschland.“ Deutschland habe dort aktuell einen Marktanteil von 20 Prozent. Auch für den sich langsam erholenden US-amerikanischen Markt sieht der Präsident des VDA gute Entwicklunsgchancen. Seit Jahren steigern deutsche Anbieter dort ihre Marktanteile. Im Oberklassensegment liege dieser bereits bei 50 Prozent. Mit Blick auf die protektionistischen Tendenzen der USA betonte er aber, man müsse „sich warm anziehen, wenn man in den USA erfolgreich sein will.“ Aufgrund der wirtschafts- und handelspolitischen Entwicklungen sei es für deutsche Autobauer wichtig, mit eigenen Fabriken in den jeweiligen Märkten vertreten zu sein. Damit könne sowohl den hohen Zöllen als auch den Währungsschwankungen entgegengewirkt werden.

Gefragt, ob Subventionen für die Entwicklung und Markteinführung von Elektroautos wünschenswert seien, antwortete Wissmann: „Die Industrie will keine Subventionen für Elektrofahrzeuge.“ Allerdings müsse die Frage geklärt werden, „ob ein Elektro-Auto, das aufgrund seiner Batterietechnologie deutlich teurer sein wird als ein Auto mit normalem Verbrennungsmotor, ohne Markteinführungsimpulse“ auskommen könne. Dies müsse die Politik selbst beurteilen.

Skeptisch bewertet er das Projekt des ehemaligen  SAP-Vorstandes Shai Agassi, der mit seiner Firma Better Place einen Batteriestandard zum Auswechseln anbietet. “Mit Allerweltsautos können Sie solche austauschbaren Batterien benutzen. Mit deutschen Markenautos sollte man ein solches Modell nicht verfolgen. An solch einer gesichtslosen Mobilitätskultur können wir kein Interesse haben.”

Orkantief Xynthia legte Reiseverkehr lahm

02. September 2010

Das Orkantief Xynthia, das am letzten Februar-Wochenende über Westeuropa hinweg zog, führte unter anderem zu massiven Behinderungen im deutschen Straßen-, Schienen- und Luftverkehr. So wurde etwa die A3 bei Frankfurt/ Main gesperrt, in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wurde der Schienenverkehr am Sonntag, 28. Februar, teilweise komplett eingestellt und alleine auf dem Rhein-Main-Airport in Frankfurt fielen 242 Starts und Landungen aus.

Nachdem das Tief am Sonntagabend an Kraft verlor, begannen an allen Fronten die ersten Räumarbeiten. Insbesondere die wichtigsten Straßen wurden für den Verkehr inzwischen wieder freigegeben. Ein Sprecher der Deutschen Bahn gab bekannt, dass bis zum Montagnachmittag alle Fernverkehrszüge wieder planmäßigen fahren sollen. Und auch am Flughafen Frankfurt normalisierte sich die Lage. So seien mittlerweile auch jene Passagiere, die nicht auf andere Flüge oder auf das Schienennetz umsteigen konnten und daher in Hotels untergebracht wurden, auf dem Weg zu ihren Zielen.

Rechtsexperten sind der Ansicht, dass Reisende, die wegen des Orkantiefs Xynthia unter Verspätungen oder Ausfällen im Schienen- und Flugverkehr zu leiden hatten, keinen Anspruch auf Entschädigung gegenüber der Deutschen Bahn und Fluggesellschaften haben. Dies sei ein klassischer Fall von Höherer Gewalt, teilte etwa die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) mit. Diese Situation liege etwa dann vor, wenn der Verkehr aufgrund von Wetterbedingungen eingestellt werden muss, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten.

Spekulation statt Wettbewerb? Hohe Benzinpreise im Kreuzfeuer

31. August 2010

Viele Autofahrer stöhnen aktuell über die hohen Spritpreise. Einer vom ADAC veröffentlichten Infografik zu folge, kletterten die Preise bis Ende März auf einen Spitzensatz von 1,442 Euro pro Liter Superbenzin. Für viele ärgerlich ist dabei der Umstand, dass der Rohölpreis so niedrig ist wie schon lange nicht mehr. Als Erklärung für das Rekordniveau werden die hohen Benzinpreise auf dem zentralen europäischen Umschlagplatz für Benzin – der Rotterdamer Börse – angegeben. Verbraucher- und Automobilverbände werfen der Kraftstoffbranche vor, diesen durch Spekulationsgeschäfte künstlich in die Höhe zu treiben. So erklärt der Präsident des ACE Auto Club Europa, Wolfgang Rose: „Wer wie die großen Ölmultis nicht nur über Förderrechte verfügt, sondern auch über Lagerkapazitäten, Raffinerien und Tankstellenketten, der profitiert auch von den Spekulationsgeschäften an der Börse.“ Seine Forderung ist die Schaffung von wirklichem Wettbewerb in diesem Bereich. „Wenn es sein muss, dann auch mit dem Mittel der Marktentflechtung.“

Anders argumentiert Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Sendung des Deutschlandfunks vom 16. März. Für sie sind die hohen Preise, die für das Benzin an der Rotterdamer Börse bezahlt werden müssen, vor allem der geringen Raffineriekapazitäten geschuldet. Besonders auf dem US-amerikanischen Markt gebe es eine Unterversorgung. Dies führe dazu, dass sich bei einer gesteigerten Nachfrage die Aufmerksamkeit auf Europa richte und es auf dem hiesigen Markt zu einem regelrechten Ausverkauf komme. Die derzeitigen hohen Gewinnmargen seien jedoch nicht zwingend. Beispielsweise haben die Mineralölkonzerne letztes Jahr deutlich weniger Gewinn gemacht.  Ein Teil des Börsenhandels sei natürlich immer Spekulation, wie groß dieser Teil ist, könne man jedoch nur schwer herauskristallisieren.

Einer Regulierung steht sie skeptisch gegenüber. Eine Forderung, die man an die Mineralölgesellschaften richten könne, wäre zwar die zusätzliche Schaffung von Raffineriekapazitäten. Insgesamt spricht sich die Wissenschaftlerin jedoch gegen eine Regulierung des Marktes, etwa durch eine Obergrenze für Benzinpreise, wie sie in Luxemburg bereits Realität ist, aus. Zwar müsse der Staat für einen funktionierenden Markt sorgen, seine eigentliche Aufgabe sei jedoch ganz woanders: Da zu erwarten sei, dass die Preise für Benzin in den nächsten Jahren weiter steigen werden, müssen langfristig Alternativen zu den heute gängigen Verbrennungsmotoren entwickelt werden. Aufgabe der Politik könne so etwa die Förderung von Elektromobilität werden.

Für diejenigen, die individuell etwas gegen die Preispolitik der Konzerne unternehmen wollen, hält sie den Ratschlag bereit, die Preise zwischen Tankstellen zu vergleichen und auf jene Zeiten zu achten, an denen die Preise nach oben gehen – etwa vor Wochenenden. Der ADAC hält hier zudem eine Übersicht über die günstigsten Tankstellen in Ihrer Nähe bereit.

Ein andere Lösung wäre zudem, wie wir meinen, Fahrgemeinschaften gründen.

Wie denken Sie über die aktuellen Entwicklungen beim Benzinpreis: Blockieren einige wenige Mineralölgesellschaften einen effektiven, freien Markt und halten das Preisniveau damit künstlich hoch? Oder haben wir überhaupt keine Alternative zu einem hohen Benzinpreis, der, in letzter Konsequenz, auch zu einem ökologischen und verkehrspolitischen Umdenken beitragen kann? Diskutieren Sie mit.

Mitfahrzentrale.de als Streikbrecher – Umgehen Sie die bundesweiten Streiks im Bahnverkehr mit Fahrgemeinschaften

25. August 2010

Appsolut mobil mit Mitfahrzentrale.de – Kostenfreie App Smartphones erleichtert die Vermittlung von Fahrgemeinschaften

19. August 2010

Aschewolke über Europa führt auch weiterhin zu Verkehrbehinderungen

19. August 2010

Vulkan – Flugstop bringt mehr Fahrgemeinschaften Mitfahrzentrale.de mit 30% erhöhter Nachfrage

16. August 2010

Mietfahren statt einfach nur mitfahren

05. August 2010

Blog_Moveco_MFZ_100426_Startseite_kleinFahrgemeinschaften stellen eine prima Möglichkeit dar, günstig von A nach B zu kommen. Doch was tun, wenn es niemanden gibt, der die Strecke, auf der man mitgenommen werden möchte, fährt? In den meisten Fällen greifen die reisefiebrigen Mitglieder hier auf das Angebot der Deutschen Bahn zurück. Eine mögliche Alternative, die von vielen jedoch allzu häufig vergessen wird, sind Mietwagen.

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Warum vergessen? Nun, auf den ersten Blick erscheinen Mietwagen wenig vorteilhaft: Zu den eigentlichen Mieten für das Fahrzeug kommen Kosten für Sprit und Vollkaskoversicherung hinzu, zudem muss jeder Kilometer, der über die Pauschale hinausgeht, extra bezahlt werden. Ein weiterer Nachteil für viele Nutzer sind die Kosten für die Einweg-Fahrten, die entstehen, wenn der Wagen durch den Mieter nicht an seinen Abfahrtsort zurückgebracht wird – denn die Rückführung erledigen dann Angestellte der Mietwagenfirmen. Ein Aufwand, der selbstverständlich bezahlt werden muss. So kommt man schnell auf 200 Euro für einen Mietwagen aus dem Kleinwagen-Segment.

Die Kosten lassen sich jedoch schnell in den Griff bekommen, wenn die Fahrt in einem Mietwagen als Fahrgemeinschaft angeboten wird: So lassen sich die Gebühren auf die Mitfahrer umlegen und man reist zusammen günstiger als allein. Denn tatsächlich ist die Fahrt im eigenen Wagen ja äußerst vorteilhaft: Sie bestimmen als Fahrer die Fahrtroute und Zwischenstopps selbst, können weitere Personen und Gepäck mitnehmen und sind daher auf jeden Fall mobiler als mit der Bahn. Wir bieten daher auf Mitfahrzentrale.de schon länger die Möglichkeit an, sich über den Autovermieter Hertz einen Wagen zu mieten und die eigene gefahrene Strecke dann direkt einzustellen.

Neu auf der Seite ist das Angebot von Onewaygo.de. Hierüber können Wagen bereits ab 9,99 Euro pro Tag inkl. Vollkaskoversicherung und freier Kilometerzahl angemietet werden. Der günstige Preis ist möglich, weil es sich bei den Fahrten um Retourfahrten handelt. Aus diesem Grund sind die Strecken zwar bereits vorgegeben, doch es werden täglich mehr Inserate. Wir denken, mit dem Angebot allen Mitgliedern von Mitfahrzentrale.de ein zusätzliches attraktives Feature vorlegen zu können, um günstig zu reisen.

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Damit der Osterurlaub nicht mit Stau-Frust beginnt…

01. August 2010

Für das kommende Osterwochenende erwarten Verkehrsexperten wieder den dazu gehörigen Stau. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass Autofahrer besser „antizyklisch“ in die Osterferien starten sollten. Durch das gleichzeitige Starten „nach Feierabend vor einem Feiertag oder am ersten und letzten Feriensamstag und am Feierabend“ legten „sich die Autofahrer das Stau-Ei jedoch oft selbst ins Nest“.

Durch die richtige Fahrweise könne das Staurisiko zumindest minimiert werden. So macht der AvD drauf aufmerksam, dass Autofahrer, die sich “durch permanentes Hin- und Herspringen nach vorne Drängeln wollen”, nur für einen längeren Stau sorgen. Denn der Autofahrer, der „forsch jede Lücke nutzt, sorgt dafür, dass die Hintermänner abbremsen müssen, um ihn hinein zu lassen.“

Wenn die eigene Strecke durch einen Stau blockiert ist, nutze es in der Regel wenig, auf Nebenstrecken auszuweichen, da diese höchsten ein Drittel des Fassungsvermögens einer gut ausgebauten Autobahn aufweisen. „Da statistisch fast jeder Zweite von der Autobahn abfährt, lässt sich schnell ausrechnen, dass auch auf der Ausweichstrecke bald nichts mehr gehen wird.“

Auf seiner Homepage bietet der AvD Tipps an, wie man Stau möglichst vermeiden kann, oder wie man sich, einmal hineingeraten, korrekt verhält. Hilfreich sei etwa die korrekte Anwendung des Reißverschluss-Systems oder, insbesondere dann, wenn man mit Kindern unterwegs ist, einfach mal Pause machen.